Im Backpacker Himmel Byron Bay

Wie man sich doch an den simplen Sachen im Leben erfreuen kann...

Genüsslich mampfen wir unser Butterbrot - wir hatten uns nach fast 2 Monaten mal wieder Butter gegönnt - am Tisch unseres Apartments.
Richtig! Apartment :D Das Glück stand endlich mal auf unserer Seite. Kein schäbiges 8-er Zimmer, sondern eine richtige kleine Bude mit eigenem Bad, Küche ,2 vierer Zimmern und TV-Lounge. Unser Zimmer teilten wir mit Lisa und Tim, womit wir die ganze Woche keine Angst vor ekligen oder schnarchenden Zimmergenossen haben mussten. Das Apartment hatten wir füer den gleichen Preis eines 6er Zimmers bekommen weil die wahrscheinlich ausgebucht waren. Felix und Dani waren zwei Apartments weiter, unsere Abende verbrachten wir aber meist alle zusammen bei uns.

Ein klein bisschen Heimat fanden wir im Aldi, wo wir uns über deutsche Lebkuchen und Spekulatius freuten (allerdings viel zu überteuert -> jeweils knappe 5$?!

Am folgenden Tag hievten Lisa, Dani und Kerstin sich schon um 5 Uhr morgens tapfer aus dem Bett um den Sonnenaufgang am östlichsten Punkt des australischen Festlandes zu betrachten. Später trafen wir uns alle am Strand der schönen Kleinstadt und sonnten uns bei typisch australischem Wetter. Wir können uns wirklich nicht beklagen =)
Heute war auch PIZZATAG =) Jeden Dienstag bietet das Domino's Pizzas zum halben Preis an. Letztendlich sah das dann so aus, dass wir wie eine kleine, glückliche Backpacker Familie, pro Kopf eine Pizza, auf dem Sofa saßen und Fernsehr schauten =D

Am Mittwoch ging es auf eine Tour in die Hippie-/Kifferstadt schlechthin : Nimbin. Dort angekommen machte die "Stadt" (woh e her die Straße) ihrem Namen alle Ehre. Auf der Straße wird an jeder Ecke geraucht, weswegen einem bereits beim Austeigen aus dem Bus ein riesen Schwall entgegen kam. Auch im ersten Laden roch es gewaltig nach Gras, sodass einen allein schon das weniger freiwillige Inhalieren des Duftes high machen konnte. Oder man wird gefragt, ob man nicht mal die speziell angefertigten Kräuter-Cookies probieren möchte...

Neben  Hippie-Frauen konnten wir somit auch einige etwas weniger dezente (mitten auf der Straße) Deals beobachten.
Wir sind jetzt noch fasziniert, dass es nicht von Polizisten wimmelt, obwohl doch in jedem Reiseführer der Ruf dieser Stadt offen angekündigt wird...

Sonst gab es eigentlich nichts besonderes zu sehen außer der Reihe an bunten bemalten Häuschen...

Als am Donnerstag noch Juli und Leo zu uns stießen, war unsere Gruppe komplett (wir waren jetzt zu acht!). Um die Küche des Apartments anständig einzuweihen, gab es zum ersten Mal in Australien selbstgeschabte Kässpätzle mit angebratenen Zwiebeln =)

Vollgefressen und mit vier weiteren Jungs aus unserer Heimat (darunter Tims Bruder), die gerade auf der Durchreise waren, konnte nun auch unserer Goonparty (Wein) steigen.

Da wir zwei zusätzlich noch eine Kayak-Tour gebucht hatten, bei der man (normalerweise) Delfine beobachten kann, ging es also am Samstag mit Lifejacket und Sturzhelm raus aufs Meer.

In den 2 Stunden abschuften (Kayak ist doch verdammt anstrengend), ließ sich kein Delfin blicken und wir gingen frusteiert wieder an Land.Immerhin gab es kostenlose TimTams und Abends gönnten wir uns dafür endlich die überteuerten Lebkuchen...

Derzeit sehr sportlich, starteten wir am folgenden Tag mit Lisa, Tim und Dani einen Marsch entlang der Küste zum Leichtturm Byron Bays . Somit kam auch noch der Rest am östlichsten Punkt vorbei. Endlich oben angekommen, musste der Ausblick mit zahlreichen Fotos und sämtlichen Posen festgehalten werden.

Als Nina plötzlich wie eine Bekloppte anfängt loszubrüllen: "Da ist etwas!" und auch Dani in Richtung Easterly Point losrennt, können wir endlich -zwar aus weiter entfernung, aber immerhin- ein  paar Delfine sehen

27.11.12 04:58

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