Auf der Fahrt nach Noosa hieß es dann Abschied nehmen. Da wir mit Leo und Juli länger als erwartet zusammen gereist sind und dabei geniale Momente erlebten, war dies umso schwerer. Wieder allein in Noosa, trafen wir allerdings in unserem Hostel auf drei der vier Jungs von Fraser, die uns gerne bei Laune hielten. Auf einem Walk durch Noosas National Park, ein Weg entlang des Strandes mit tollen Eindrücken, lernten wir von ihnen die wirklich relevanten Begriffe: englische Schimpfworte und diskutierten ua, darueber, warum fast alle deutschen Omas einen enormen Busen haben :D Abends fand im Pub des Hostels der wöchentliche Wet-T-shirt Contest statt, wo der Gewinner um die 100 $ gewinnen konnte. Keine Sorge, so verzweifelt waren wir dann aber doch noch nicht Am nächsten Tag ging es, wieder mit unseren Fraser-Freunden im Schlepptau, in Steve Irwin's (Crocodile Hunter) Australian Zoo. Hier ein Tipp: wer jemals dort vorbeikommen sollte -> nicht die Krokodil Show Mittags verpassen! Während typisch bunte australische Vögel um unsere Köpfe flogen, wurde unten ein Krokodil zur Schau gestellt und aus nächster Nähe gefüttert. Klingt vielleicht unspektakulär- war aber DER hammer! Und dann hieß es auch wieder hier: Abschied nehmen. Alleine waren wir aber wieder nicht lange, denn im Bus nach Surfers Paradise trafen wir zufällig Dani und Felix, die zwar ein paar Tage in in Brisbane verbrachten, aber uns dann schnell nach Surfers folgten. Während wir in Surfers, einer doch größeren Stadt als erwartet, auf unsre Steuernummer warteten, taten wir das, was wir an besten konnten - bummeln! Zwischendurch verbrachten wir ein paar Stunden am Strand und gingen hier (abgesehen vom Schnorcheln in den Whitsundays) zum ersten Mal ins Meer und hatten wie die kleinsten Kinder Riesenspaß beim Wellenreiten. Die Zeit in Surfers war eher gemütlich. Neben dem chillen im Hauseigenen Whirlpool - kein Wunder war das Hostel so teuer- war das wohl erwähnenswerteste, dass Kerstin von einem Papagei angekackt wurde. Kann auch nicht jeder von sich sagen :D Unsere Abende verbrachten wir ua. damit Karten zu spielen oder Stadt, Land, Fluss- wobei surfers doch als Mallorca von Australien gilt... Die Faulheit und das sparsame Leben siegte wieder, wobei wir aber langsam unseren kulinarischen Hochpunkt hatten und es jeden Abend für uns Backpacker richtig ausgefallene Mahlzeiten gab ua. Bratkartoffeln, Chilli etc. Das war dadurch möglich dass wir uns inzwischen sämtliches Zeug zum kochen angesammelt hatten. Somit lebten wir immer mehr unsre Kreativität beim kochen aus und zauberten uns was feines. Allerdings hatten wir auch hier die Glupscher nicht ganz auf und kauften statt gemahlenen Pfeffer Pfefferkörner. Das sah dann so aus, dass wir während der Reis kochte, einzelne Körner mit einem Messer zerdrückten. Nachdem auch Lisa & Tim zu uns gestoßen sind, beschlossen wir Surfers nach über einer Woche endlich zu verlassen. Der Bus nach Byron Bay war schon gebucht, als wir aber feststellen mussten, dass kein einziges Hostel in Byron einen freien Schlafplatz hatte! Tiefschlag- denn auf die schnelle fanden wir auch hier in Surfers kein Hostel mehr. Am Wochenende war ALLES ausgebucht und wir mussten befürchten (wie damals in Cairns) eine Nacht auf der Straße zu verbringen Verzweifelt auf der Suche nach Unterkunft- der Preis war jetzt sogar egal- fanden wir ein Hostel, in dem es noch 2 Betten in einem Mädchendorm gab für nur 18 $!! Warum waren wir hier nicht schon früher?! Zum Vergleich, das Hostel in dem wir die letzte Nächte verbracht hatte pro Nacht 30 $ gekostet. Jedenfalls sind wir dann doch noch am nächsten Tag von Surfers weggekommen :D

24.11.12 04:52

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