Dubai

Tag 1:

Nach der anfänglichen Freude über die riesen Sitze, den vielen Platz und die mega Bildschirme (Business Class – leider) holte uns zwei naive Deutsche mit steigender Sitzreihenzahl (48 -> gaaaaanz hinten) die Realität ein. Nach einer schlaflosen aber medienreichen Nacht, kamen wir gegen 6 Uhr in Dubai an und wurden in der Schlange zur Passkontrolle von einer, in Richtung Kerstin rülpsenden, Araberin aus unseren Gedanken gerissen. Völlig verstört von dieser Sitte (?), mussten wir uns beide das Lachen verkneifen. Nach diesem ersten Kulturschock konnten wir uns endlich gegen 9 Uhr in unser Apartment einsiedeln. Später, auf der Suche nach der ersten Sehenswürdigkeit und völlig verloren in der Metropole, bei einer kurzen Rast (total Touri-mäßig mit Stadtplan, planlosen, von Schweiß tropfenden Gesichtern), brachte uns ein netter Araber, der offensichtlich Mitleid mit uns hatte, in seiner Megakarre an unser Ziel (Dubai Creek). Weit und breit waren keine Touristen außer uns zu sehen (weil alle – schlau wie sie sind- sich in die klimatisierten Malls verzogen haben). Trotzdem liefen wir an der Promenade entlang, durch das Bastakia-Viertel ( alte Häuser :P ) und schließlich wieder Richtung Hotel zurück. Kurze Bestandsaufnahme: gefühlte 10000km und 50°C

Tag 2:

Nach dem Frühstück ging es direkt mit der Metro und dem Taxi zur Monorail-Station, von wo aus man über The Palm Jumeirah zum Hotel Atlantis gelangt (für die Reichen ein wunderbarer Vergnügunsort- für uns eher weniger :D – aber schön war´s trotzdem ) Anschließend ging es weiter in die weltgrößte Mall, wo wir, auf der Suche nach Essen, zufällig auf den Eingang zum weltgrößten Turm (Burj Khalifa – über 800m) trafen, den wir später noch besichtigen würden. Mit einem typisch deutschen Essen (Nordsee) konnten wir Energie tanken und uns später am Dubai Fountain ausruhen, bevor wir mit dem Aufzug in den 124. Stock auf ca. 400m des Burj Khalifas fahren durften. Leider konnten wir aber nicht bis zu den Palmeninseln sehen, wahrscheinlich wegen dem aufgewühlten Sand, der Hitze und dem Smog. Nach einer rasanten Busfahrt zurück zur Metrostation mit der Versprechung einer sanften und sicheren Fahrt (smooth and safe – von wegen!) war dann der Tag auch schon wieder vorbei.

Letzter Tag:

Tagesaufgabe: Möglichst viel Zeit mit möglichst wenig Körpereinsatz zu vergeuden…Da wir schon um 14 Uhr auschecken mussten und unser Flug aber erst morgens um 3 Uhr ging, und wir nicht schweißgebadet am Flughafen ankommen wollten, entschlossen wir uns einen gemütlichen Tag am Pool zu verbringen und weitere 8 Stunden am Flughafen :-/ Jetzt freuen wir uns auf Singapur – unser Ziel kommt näher

2 Kommentare 28.9.12 19:29, kommentieren